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2. Mai

Am Vorabend seit Langem mal wieder "A hard day's night" angesehen, dann spät eingeschlafen und viel zu früh aufgewacht - ja, so ging der erste Reisetag los. Vorschriftsgemäße 2 Stunden vor Abflug waren wir (= Papa und ich) auf dem übersichtlichen, verhältnismäßig kleinen Flughafen Dresden und ich hab mein Gepäck eingecheckt. Danach war noch jede Menge Zeit, wir haben noch was gegessen, bis ich gegen Viertel 4 in den Abflugbereich gegangen bin. Ein paar Sicherheitschecks und Taschenkontrollen später saß ich auch schon mit 2 Dutzend anderen Leuten, teils deutsch-, teils englischsprachig, vor dem Abfluggate und konnte mein Gepäck in dem Flugzeug verschwinden sehen, in das ich dann auch endlich gehen durfte. Der Flug war mit 2 Stunden erträglich kurz, inklusive effektiver Zeitersparnis von einer Stunde. Fensterplatz, keine Sitznachbarn, leckere Sandwiches, Cola mit Eis und Zitrone (!) - was will man mehr? Während des hab ich noch ein bischen in "London preiswert" gelesen, unter anderem über den Flughafen Gatwick und wie ich von dort am besten wegkomme. Nebenbei gesagt hat sich das Buch sehr ausgezahlt (gut, ich hatte es sowieso nur aus der Bücherei geliehen), mit prima Tips und Tricks und Tralala. Was der Autor vergessen hat, zu erwähnen, war die immense Größe der (Mehrzahl? Vermutlich.) Londoner Flughäfen.
Angekommen in LGW bin ich eine halbe Stunde durch verwinkelte Gänge, über Rolltreppen und Laufbänder spaziert, teilweise ohne einen einzigen Menschen in Sichtweite, bis ich endlich zu den Gepäckbändern und damit einem etwas belebteren Teil des South Terminal gekommen bin. Mein blauer Rollkoffer - mit dem typischen Regenbogenband und kleinem Schloss versehen - drehte schon gemütlich seine Runden. Ich machte mich zusammen mit ihm auf den Weg zum Southterminalexpress, einem kostenlosen Zug, der South- und Northterminal miteinander verbindet. Die Fahrt dauerte 2-3 Minuten - das mal zur Verdeutlichung, wie verdammt groß Gatwick Airport ist. Oder auch, wie verdammt klein unser Flughafen in Dresden einem plötzlich erscheint. Vom Zeitpunkt der Wiedervereinigung mit meinem Koffer bis ich das Zugticket in die Innenstadt in der Hand hielt, verging nochmal eine halbe Stunde. Ich vermute, dass ich das Ticket, das einen ganzen Tag gültig war, nicht wirklich gebraucht hätte, aber ich war müde und wollte nur schnell ins Hostel. Leider erwies sich das als komplizierter als ich gedacht hätte. Zwar hatte ich eine Wegbeschreibung mit der Bestätigung meiner Hostelbuchung bekommen, nur hießen die Züge auf den Anzeigetafeln ganz anders, als in meiner Beschreibung. Ich stand also eine Weile unschlüssig zwischen den Zugängen zu den Gleisen 1 bis 4, stieg schließlich in einen Zug der Thameslink Rail und es kam wie es kommen musste: Er fuhr nicht nach London rein, sondern Richtung Brighton, seines Zeichens Hafenstadt südlich von London. Irrtum bemerkt - gehofft, nicht gleich in die nächste Fahrkartenkontrolle zu rasseln - sofort wieder ausgestiegen - Thameslink Rail Richtung Bedford genommen (wenigstens die Zuglinie war die Richtige). Zwischen den Haltepunkten spannten sich endlose Strecken an Vororten, viel Grün, flache Hügel. Eindruck des Londoner Umlandes = sehr hübsch.
An der Station mit dem wunderschönen Namen "Elephant and Castle" bin ich ausgestiegen und habe angefangen mich zu verlaufen. Das Wort "verlaufen" in allen Variationen wird in diesem Bericht noch öfter vorkommen.
2,5 Stunden nach dem Aufsetzen des Fliegers in LGW hab ich endlich Journey's Hostel Waterloo gefunden. Die Türen sind mit elektronischen Schlössern ausgestattet, die Zimmer zwar eng, aber wen stört das schon (?), WC und Dusche sauber, der Common Room gemütlich mit Sofas, Tischen und Hockern, Billardtisch und Filmleinwand ausgestattet und last but not least ist das Personal wunderbar freundlich und zuvorkommend. In "meinem" Zimmer 2 hab ich schon den ersten Mitbewohner kennengelernt, R. aus Frankreich, und mich erstmal ausgeruht. Gegen 10 Uhr abends konnte ich allerdings nicht widerstehen, die Umgebung zu erkunden. Mein Abendspaziergang führte mich über die Lambeth Bridge zur Westminster Bridge, dem Houses of Parliament und Big Ben. Ich weiß, dass eigentlich nur die Glocke so heißt, ich kann mir nur den Namen des Turms nicht merken. Die Bauwerke wirken Dank der Beleuchtung atemberaubend riesig. Leider war das Licht zu schwach, um gute Fotos davon zu machen. Auch einen ersten Blick auf das berühmte London Eye habe ich werfen können. Um das mal vorwegzunehmen: Ich bin nicht damit "gefahren", aber es stahl sich auf eine beträchtliche Anzahl meiner Bilder. Mein erstes Londoner Fotomotiv ist übrigens ein Schild, das nur ein paar Meter neben Journey's steht. Der Text: "Burglars beware. Police operating in this area." Ist das die typisch englische Freundlichkeit? Netter Gedanke jedenfalls, die potentiellen Einbrecher vor der patrouillierenden Polizei zu warnen.
So endete mein erster Tag in London, Fortsetzung folgt.
21.5.07 20:47
 


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